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Wandern in der Republik Zypern
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| Wandern in der Republik Zypern |
![]() Foto: Fremdenverkehrsamt Zypern (pp) Wandern ist eine wunderbare Möglichkeit, die Landschaften Zyperns zu entdecken, vor allem im Frühling, wenn die Blumen blühen, und im Sommer, wenn die erfrischende Kühle in den Bergwäldern die Hitze der Küste ablöst. Die Forstverwaltung Südzyperns hat mit finanzieller Unterstützung der Tourismusorganisation 48 Wanderwege angelegt, die mit einer Gesamtlänge von 200 km verschiedene Inselgebiete durchziehen - vom Kap Greco im Südosten bis zur Akamas-Halbinsel im Westen. Besonders abenteuerlich ist das Wandern im Tróodos-Gebirge oder auf der Halbinsel Akamas, einem daumenförmigen Landstrich, der von teils felsigen Wanderpfaden durchzogen ist. Mit Ausnahme der beiden Wege Aphrodite-Trail und Adonis-Trail in der Akamasregion haben die romantischen Namen der Wanderwege letztlich nichts mit der Landschaft zu tun. Vom Aprodite-Trail aus haben Wanderer spektakuläre Ausblicke auf merkwürdig geformte Kalkstein-Klippen, die aus dem Wasser ragen. Beide Wege, der Aphrodite- und der Adonis-Trail, beginnen bei den Bädern der Aphrodite, einer natürlichen Felsgrotte, wo der Legende nach Aphrodite, die Göttin der Liebe, gerne gelagert haben soll. Die sorgfältig hergerichteten, aber nicht immer genügend ausgeschilderten Wege erschließen Gebiete mit reicher Vegetation und interessanten Kulturdenkmälern. Sie weisen gelegentlich sanfte Steigungen auf und sind in der Regel Rundwanderwege, so dass sie von allen Altersgruppen genutzt werden können. Akamas Auf der unter Naturschutz stehenden Halbinsel mit fünf Rundwegen wachsen nahezu 600 verschiedene Pflanzenarten; 35 davon sind endemisch (einheimisch), kommen also nur hier vor. Beeindruckend ist auch der Tierreichtum: 168 Vogelarten, 12 verschiedene Säugetiere, 20 Reptilienarten und zahlreiche Spezies von Schmetterlingen - der einheimische ?Glaucopsyche pafos?-Schmetterling ist zum Symbol dieser Region geworden. Akamas liegt am Rand der Westküste Zyperns. Nach der Überlieferung erhielt das Gebiet seinen Namen von dem sagenhaften griechischen Helden Akamas, Sohn des Theseus, den es nach dem Trojanischen Krieg nach Zypern verschlug und der hier Akamantis gründete. Akamas ist auch der Ort, wo Aphrodite und Adonis in Liebe zueinander entbrannten. Das schöne Naturschutzgebiet vereinigt alle geologischen Formationen der Insel. Stavros tis Psokas Ab der Forststation Stavros tis Psokas führen zwei Rundwege und ein zu einem Rundweg verlängerbarer Wanderweg durch den Pafos-Wald, den größten und schönsten Kiefernwald der Insel,. Die Station kann von Pafos aus (51 km), via Kannaviou, oder von Polis Chrysochous aus (34 km) auf unbefestigten Waldwegen erreicht werden. In der Forststation gibt es eine Herberge (Tel.: 22 35 23 24), eine Cafeteria (Tel.: 22 73 25 12) und einen gut ausgestatteten Picknickplatz. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Wildgehege für die bekannten scheuen Zypern-Mufflons (Ovis gmelini ophion) sowie ein Gehege für Dama-dama-Hirsche (eine eingebürgerte Art). In 19 km Entfernung befindet sich der letzte große Zedernwald Zyperns. Tróodos Durch den 9.337 Hektar großen ?Tróodos-National-Waldpark? im Zentrum der Insel führen zehn Wanderwege (davon drei Rundwege) auf Höhen zwischen 700 m und 1.952 m. Mehr als 770 Pflanzenarten wachsen hier - der bewaldete Tróodos-Nationalpark ist der artenreichste botanische Garten Zyperns. Beeindruckend sind die Schwarzkiefern, endemischen Eichen, die Pistazien, Essig- und Erdbeerbäume. Am Rande der Wanderwege kann man Plutonite-Felsen entdecken, Auskristallisierungen, die durch das Schmelzen von Magma in einer Tiefe von 2.000 - 6.000 m unter dem Meeresboden verursacht wurden. Sehr angenehm ist der Adalante-Pfad. Er umrundet den Olymp nahezu auf ein und der derselben Meereshöhe und bietet immer wieder schöne Blick bis zum Meer. |
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