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![]() Foto: Baltikum Tourismus Zentrale (pp) Ventspils ist eine der ältesten Städte Lettlands, erstmals dokumentiert im Jahr 1378. Es ist einer der wichtigsten Häfen Lettlands, seit 1996 auch Freihafen. 1997 wurde die Universität von Ventspils gegründet. Das alte Zentrum von Ventspils mit seiner mittelalterlichen Burg und kleinen romantischen Stadthäusern wurde erst kürzlich restauriert und zeigt, mit welcher Dynamik sich die Stadt ihren Aufgaben stellt. Sabile liegt im alten Abava Flusstal, das wegen seiner Schönheit kurländische Schweiz genannt wird und in die UNESCO-Liste der 100 schönsten und meistgefährdeten Plätze der Welt aufgenommen wurde. Sabile entstand im Umfeld des lettischen Ordens um 1300 und erhielt erst 1917 Stadtrechte. Die Weingärten von Sabiles Vinakalns, die hier im Mittelalter kultiviert wurden, wurden inzwischen wiederhergestellt. Sabiles Vinakalns steht im Guinness Buch der Rekorde als nördlichster Weingarten der Welt. (Sabile liegt auf dem 57. Breitengrad). Im Pedvale Freilichtmuseum nahe Sabile fügen sich moderne Kunstinstallationen organisch in die Schönheit der umliegenden Natur. Kuldiga, eine mittelalterliche deutsche Ordensgründung im Zentrum des Kurlandes, gilt als eine der schönsten Städte Lettlands. Nirgendwo sonst sind die traditionellen Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert so geschlossen erhalten geblieben wie hier. Das Rathaus stammt aus dem 17., der Kornspeicher aus dem 18. Jahrhundert. Besucher können im Venta Fluss schwimmen und fischen, der einen ungewöhnlichen Wasserfall bildet: Er ist zwar nur zwei Meter hoch, hat aber die Länge von 275 Metern und ist damit die breiteste Kaskade Europas. Sigulda and seine Umgebung der Lettischen Schweiz kann auf eine Kette mittelalterlicher Burgen und legendenschwerer Höhlen entlang des schönsten Teils des Gauja-Tales verweisen. Sigulda ist das Eingangstor zum Gauja National Park, ein kleiner Kurort und ein Wintersportzentrum. Die berühmte Gutmanis Höhle und Viktors Höhle spielen eine wichtige Rolle in der örtlichen Folklore. Sigulda, 53 km östlich von Riga, ist von dort aus leicht mit dem Bus und Zug zu erreichen. Riga Jeden Tag um 10 Uhr beginnen beim Schwarzhäupterhaus ca. zweistündige Führungen durch die Altstadt, eine Anmeldung ist nicht nötig. Mit der Riga-Card erwerben Sie eine Eintrittskarte zusammen mit Stadtplan und Informationsheft, um die Stadt kennenzulernen. Damit können Sie viele kostenlose oder preisgünstige Angebote in Anspruch nehmen, z.B. Museen kostenlos besuchen, an Stadtrundfahrten kostenlos teilnehmen, öffentliche Verkehrsmittel benutzen, freie Fahrt nach Jurmala etc. Die Karten sind am Flughafen, in den Tourismusinformationszentren (Tourismusbüro des Schwarzhäupterhauses), in Hotels und in Reisebüros erhältlich. Die Riga-Card gibt es für 6 (6 €), 24 (13,30 €, Kinder 6,60 €), 48 (20 €, Kinder 10 €) und 72 Stunden (26,60 €, Kinder 13,30 €). Als Kinder werden Jugendliche bis zu 16 Jahren gezählt . Ein absolutes Muss ist die größte Galerie in Jugendstilarchitektur des russischen Architekten Mikhail Eisenstein (Alberta Straße 2, 2a, 4, 6, 8, 13; Elizabetes 10b; Strçlnieku 4a). Einige Gebäude sind noch nicht restauriert, so dass Modernisierungsmaßnahmen und kommunistische Vernachlässigung hart aufeinander prallen. Von besonderem Interesse ist das Haus in der Strçlnieku 4a. 1905 gebaut, war es von 1953 - 1993 ein Studentenheim, wurde dann komplett erneuert und beherbergt jetzt die Stockholm School of Economics. Knapp 40 Prozent der Häuser im Zentrum von Riga wurden in dieser dekorativen Bauweise errichtet, so dass Riga als europäische Hauptstadt des Jugendstils gilt. Mehr Informationen und weitere Artikel erhalten Sie unter http://www.ratgeberzentrale.de. |
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