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Sonne, Natur und Meer - Slowenien
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| Sonne, Natur und Meer - Slowenien |
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(pp) Alpen, Karstlandschaft, Pannonische Ebene, Mittelmeer - vier Gesichter, ein Land: Slowenien. Der junge europäische Staat vereint auf seinem Territorium zahlreiche Natursehenswürdigkeiten und geographische Welten. Subtropische Temperaturen im Sommer und schneebedeckte Gebirge im Winter, Urwaldgebiete und gepflege Strandpromenaden, urwüchsige Berggehöfte und edle Luxushotels: Slowenien steht für Vielfalt und Abwechslung im Urlaub. Einer der größeren Nationalparks Europas Der Triglav-Nationalpark - nahe dem Dreiländereck Österreich, Italien, Slowenien - gehört mit 84 Hektar Fläche zu den größeren Nationalparks in Europa. Er umfasst beinahe den gesamten slowenischen Teil der Julischen Alpen. Das Gebiet rund um den Triglav, den höchsten slowenischen Berg (2.864 m), mit tief eingeschnittenen Wildbachklammen, hochalpinen Karstschluchten und freundlichen Almen, beherbergt Gemsen und Steinböcke, Bären, Wildhähne, Birkhühner, Adler und Murmeltiere. Das rund 1.000 Quadratkilometer große und mit Nadelwäldern bewachsene Pohorje-Gebirge bietet den Rahmen für vielerlei Aktiv- und Sporttourismus in Slowenien. Das Mariborsko, Hoèko, Konji?ko-Zre?ko und Slovenjegra?ko Pohorje sind Wintersportgebiete. Das Mariborer Pohorje ist auch Austragungsort des alpinen Skiweltcups der Damen. Die anderen Teile des Pohorje sind mit weitverzweigten Wanderwegen durchzogen, die auch für Mountainbiker und Reiter geeignet sind. Das Pohorje ist bei Paragleitern, Drachenfliegern und Ballonfahrern sehr beliebt, aber auch bei allen Naturfreunden, die einfach nur den intakten Urwald und die kristallklaren Seen erkunden möchten. Weltweit einzigartige Karstlandschaft Die weltweit einzigartige Karstlandschaft Sloweniens vom Fluss Soèa im Nordwesten bis zum Fluss Kolpa im Südosten liegt im Hinterland der Bucht von Triest. Die Einwirkungen des Wassers auf den Kalkstein haben die typischen Karstformen hervorgebracht, wie z.B. Einsturzdolinen, Spalten, Sickerseen und Tausende von Karsthöhlen und -schächten. Höhlenliebhaber können etwa 100 Karsthöhlen erforschen. Davon sind 25 für Touristen allgemein zugänglich, einige weitere können nur in Begleitung von erfahrenen Höhlenführern besucht werden - ein Erlebnis, das niemand so leicht vergisst. Die bekannteste Höhle ist die wirkungsvoll illuminierte Grotte von Postojna. Die Besucher gelangen mit einem Elektrozug ins Höhleninnere. Stalaktiten und Stalagmiten, Natursteinsäulen und lichtdurchlässige Vorhänge vermitteln fortwährend unvergessliche Sinneseindrücke. Manchen Besuchern gefallen jedoch die Grotten von ?kocjan besser, die in die UNESCO-Liste des Natur- und Kulturerbes der Welt eingetragen sind. Eine Besonderheit ist die Höhle Sne?na jama mit vereisten Tropfsteinen auf dem Bergrücken Raduha. Einzigartig sind auch die Karsthöhlen im Flachland von Dolenjska. Typisches Element des Karsts sind auch die Karstseen. Zu den größten und malerischsten gehört der periodische See Cerkni?ko jezero. Eine Besonderheit unter den Seen Sloweniens ist der See Divje jezero bei Idrija, der weit in noch unerforschte Karsttiefen reicht. Schluchten, Gletscherseen, Urwälder Flussquellen, Mineralquellen, Wasserfälle und Seen prägen in jeder Region Sloweniens ein anderes Landschaftsbild. Karstquellen überraschen in den Julischen Alpen, über zahlreiche Wasserfälle und Stromschnellen fließen die Flüsse Soèa, Sava, Krka, Savinja und andere Flüsse und Bäche teils durch enge Talschluchten, teils durch breite Flusstäler. Thermal- und Mineralquellen sind typisch für Sloweniens Nordosten, wo bis heute naturbelassene Mineralquellen rieseln, aber im Umfeld der Quellen auch zahlreiche Naturheilbäder entstanden. Mineralquellen gibt es auch in den Savinjer Alpen und in der Region Koro?ka. Die meisten slowenischen Gletscherseen, so auch der größte Gletschersee - der See von Bohinj, befinden sich im Nationalpark Triglav. Der See von Bled, ebenfalls ein Gletschersee, stellt mit seiner Insel ein weltweit bekanntes Erkennungsmerkmal Sloweniens dar. Slowenien ist ein waldreiches Land mit geschützten Wald- und Urwaldgebieten. In ganz Slowenien gibt es Waldnaturschutzgebiete, ein Urwaldreservat im Koèevski Rog, im Gebirge Gorjanci, auf dem Pohorje. Landschaftsparks bewahren das regionale Naturerbe, so die Bucht von Strunjan, eine geschütze Flyschlandschaft mit Steilhängen; die Salinen von Seèovlje mit vogelkundlichen Besonderheiten; der Landschaftspark Lahinja in Bela Krajina mit geschützter Pflanzenwelt des Moorgebietes oder das Gletschertal Logarska dolina in den Savinjer Alpen. Viele Natursehenswürdigkeiten Sloweniens sind eingebunden in Themenwanderwege, Waldlehrpfade sowie vielfältige lokale Ausflugsprogramme. 253 Vogelarten im Übergangsgebiet zwischen Land und Meer Die 46,6 km lange slowenische Küste ist gleichermaßen eine Region für Naturfreunde wie für Entspannung suchende Urlaubsgäste. Merkmal des üppig bewachsenen Landschaftsparks Strunjan ist die höchste Flysch-Wand an der Adria, ein bis zu 80 m steil über dem Meer aufragendes Kliff. Die Salinen von Seèovlje - sie wurden schon im 13. Jahrhundert erwähnt - wurden wegen ihrer kulturellen und ökologischen Bedeutung 1989 zum Landschaftspark erklärt. Einst künstlichen Ursprungs, wurden sie mit der Zeit vollkommen von der Natur absorbiert. Sie sind von größter Bedeutung für die Verbindung verschiedenster Ökosysteme, die alle Übergangsformen von Meeres-, Mischwasser-, Süßwasser- und Festlandökosystemen vereinen. Die Salinen sind eine Schatzkammer der Pflanzen- und Tierwelt, am bedeutendsten sind sie in ornithologischer Hinsicht, da die Vögel wegen des milden Klimas und des reichlichen Futters in den Salinenbecken ideale Lebensbedingungen vorfinden. Bis heute wurden 253 Vogelarten festgestellt, davon nisten in der weiteren Umgebung 91, und in der näheren 68, 26 Vogelarten nisten unmittelbar in den Salinen. Bobby Langer |
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