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Die tschechischen Gebirge



Foto: djd/RatGeberZentrale
(pp) Tschechien besitzt kein Hochgebirge, aber zahlreiche Mittelgebirge, die das Land von Norden, Westen und Osten her umschließen und ideale Regionen für einen Wanderurlaub sind, der sich nach Belieben mit kulturellen Highlights verbinden lässt.

Krkono?e (Riesengebirge)

Es ist das höchste Gebirge Tschechiens mit einem Hauptkamm, der sich 36 km entlang der polnischen Grenze hinzieht. Das Riesengebirge, Heimat des Rübezahl, bietet ausgezeichnete Wanderbedingungen, ein dichtes Netz gepflegter und markierter Loipen sowie eine Menge Abfahrtstrecken. Eine zusammenhängende Schneedecke bleibt oft bis zu 180 Tage im Jahr liegen. Die höchste Berg sind Snì?ka (Schneekoppe, 1.602 m), Vysoké Kolo (1.503 m), Studnièní hora (1.554 m) a Èerná hora (1.299 m). Beinahe das ganze Gebirge - charakteristisch sind kahle Felsblöcke auf den Kämmen und Steinmeere - wurde 1963 zum Nationalpark erklärt.
Das Klima ist im Riesengebirge rau und das Gebirge gehört zu den kältesten Orten in der Tschechischen Republik.

Kulturhighlight:
Trutnov - der noch heute von mittelalterlichen Stadtmauern umgebene historische Stadtkern ist der Marktplatz, dessen Häuser mit dem charakteristischen Laubengang meist Charakterzüge des Spätbarock und Empire zeigen.

Jizerské hory (Isergebirge)

Das Isergebirge ist das nördlichste Gebirge der Tschechischen Republik und liegt zwischen dem Lausitzer Gebirge und dem Riesengebirge. Die höchste Erhebung (Wysoka kopa, 1.127 m) befindet sich auf polnischem Gebiet. Der höchste Berg auf tschechischer Seite ist Smrk (1.124 m). Eine Reihe weiterer Gipfel erreicht eine Höhe von über 1.000 m. Südöstlich geht das Isergebirge in den Kamm des Je?tìd über und bildet mit ihm eine gemeinsame Region. Typisch für das Isergebirges ist die Hochebene mit Torfwiesen und Torfmooren, aus denen zahlreiche Wasserläufe entspringen. In den Randpartien und auf den Kämmen entwickelten sich bizarre Felsengebilde, steinerne Meere und wilde Felsentäler.

Kulturhighlights:
Frydlant - in seinem ältesten Teil mittelalterlich strukturiertes Städtchen mit einem regelmäßigen Marktplatz und parallel verlaufenden Straßen sowie einer Vielzahl wertvoller Baudenkmäler. Besonders eindrucksvoll ist die Burg Frydlant mit einer im Originalzustand erhaltenen Schlossküche im Erdgeschoss. Hinter der gewaltigen Burgbefestigung verbirgt sich eine seltene Verbindung aus mittelalterlicher Burg und Renaissanceschloss.
Liberec - das im Neorenaissance-Stil gehaltene Rathaus nach einem Entwurf des Wiener Architekten F. Neumann ist allein einen Besuch wert. Dies gilt auch für den bereits 1876 angelegten Botanischen Garten u.a. mit der ältesten Kamelie Europas.

Lu?ické hory (Lausitzer Gebirge) und Èeské ?výcarsko (Böhmische Schweiz)

Die Böhmische Schweiz ist der jüngste, 2000 gegründete tschechische Nationalpark und grenzt an den Nationalpark Sächsische Schweiz in Deutschland. Der größere Teil liegt in Deutschland. Der größte Gipfel der Böhmischen Schweiz ist Dìèínský Snì?ník (726 m.ü.M.). Sehr atraktiv sind die Sandsteingebiete mit interessanten Felsenstädten wie z.B. Tisá, Ostrov oder Jetøichovice. Die Elbe bildet ein tiefes Tal zwischen der Stadt Dìèín und der Grenze zu Deutschland.

Das Lausitzer Gebirge (nicht zu verwechseln mit der Lausitz bei Berlin) grenzt an die Böhmische Schweiz und endet östlich bei der Stadt Liberec. Seit 1976 sind die zwischen 700m und 800m hohen Lausitzer Berge Naturschutzgebiet.

Kulturhighlight: Liberec -siehe oben

 
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