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Bootstouren auf Malta



Foto: Fremdenverkehrsamt Malta
(pp) Malta ist ein Inselstaat, also prädestiniert für Bootsausflüge: Hafenrundfahrten, Küstenerkundungen, Tagestouren. Während eines Maltaurlaubs sollte man mindestens einmal vom Boot aus die faszinierende Felsenküste auf sich wirken lassen, die an manchen Stellen über 200 Meter aus dem Wasser ragt und die Insel wie eine Festung erscheinen lässt.

Blue Grotto, die Blaue Grotte bei Wied iz-Zurrieq

Das einst unbedeutende Fischerdorf Wied iz-Zurrieq unfern der Tempelanlagen von Hagar Qim und Mnajdra hat sich in letzten 20 Jahre zu einer der meistbesuchten Siedlungen Maltas entwickelt; die Blauen Grotten liegen nämlich ganz in der Nähe. Mehrmals stündlich fahren vom Fjord ?at il Hnejja? aus kleine Fischerboote mit Touristen hinaus aufs Meer zu dieser natürlichen Sehenswürdigkeit. In wenigen Minuten fährt man durch mehrere Höhlen in der Steinküste. Trotz der vielen Boote gibt es genügend stille ?Schlupfwinkel?, so dass der Rummel nicht allzu sehr auffällt. Am Vormittag färbt der Sonneneinfall das Wasser in fast allen Höhlen und Felseinbuchtungen leuchtend türkis. Bei besonders günstigem Sonnenstand spiegelt sich das Blau auch an den Höhlendecken.

Die Blaue Lagune bei Comino und Cominotto

Bei einer Bootsfahrt zur Blauen Lagune - idealerweise mit genügend Zeit zum Erkunden der Unterwasserwelt mit einer Schnorchelausrüstung - erlebt man einen der landschaftlichen Höhepunkte Maltas. Von der kleinen, unbewohnten Insel Cominotto aus hat man einen herrlichen Rundblick über Comino, Gozo, die Blaue Lagune und das offene Meer. Das Landesinnere des Inselchens gehört einem meist allein, da sich die meisten Ausflugsteilnehmer von dem schmalen Sandstrandstreifen nicht fortbewegen.

Alistair Lamont


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