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![]() Foto: djd/RatGeberZentrale (pp) Die Möglichkeiten für einen Aktivurlaub in Slowenien sind bereits gut erschlossen; trotzdem können noch für Jahre einige Regionen und Angebote als Geheimtipps betrachtet werden, die von Deutschland aus auch im Rahmen eines Kurzurlaubs schnell zu erreichen sind. Von München nach Slowenien sind es mit dem Auto gerade mal sechs Stunden. Im Winter locken Skigebiete, im Sommer die Gewässer und der Himmel über Slowenien, im Frühjahr und Herbst farbenprächtige Wander- und Radwege. Wandern Von jedem Punkt Sloweniens aus kann man die Natur zu Fuß erleben. Da überrascht es kaum, dass es im Land unzählige Wanderwege gibt, die sowohl für Gelegenheitswanderer als auch für anspruchsvollere Wanderlustige geeignet sind. Außer den vielen Themenstraßen und Lehrpfaden, Wanderwegen durch Landschaftsparks und Urwälder, Rundwanderwegen um Städte und Seen sowie weniger schwierigen Wanderwegen am Fluss, durch die Wälder und über Almenwiesen, sind in Slowenien besonders die Bergwanderwege eine Attraktion. Zahlreiche Wanderer begeben sich auch auf den rund 600 Kilometer langen slowenischen Teil der Europawanderwege E6 und E7. In der slowenischen Bergwelt gibt es mehr als 7.000 Kilometer markierter Wanderwege, an denen 165 Berghütten, Unterschlüpfe und Biwaks liegen. Die Bergwelt Sloweniens bietet zahlreiche Ziele vom leichten bis zum anspruchsvollen Schwierigskeitsgrad, zu denen man auch in Begleitung erfahrener Bergführer aufbrechen kann. Bei den slowenischen Bergwanderern ist das etappenweise Entdecken der Slowenischen Bergtransversale sehr beliebt, die von Maribor über die Bergwelt bis zur Adria reicht. Die Bergwelt Sloweniens gehört auch zur großen Alpentransversale Via Alpina, die acht Alpenländer verbindet. Viele Bergwanderwege führen über die Grenzen Sloweniens, deswegen gibt es auch angelegte und gekennzeichnete Wandergrenzübergänge. Die traditionelle Wanderung auf dem Levstik-Wanderpfad ?Von Litija nach Èate?? lässt die literarischen Reiseberichte des Schriftstellers Fran Levstik nacherleben. Außerdem gibt es verschiedene Neujahrswanderungen und organisierte Nachtwanderungen mit Fackeln. Die Wanderwege in den Tälern und im Mittelgebirge sind das ganze Jahr über ein Anziehungspunkt, während die Bergwanderwege nur von April bis Oktober zum Wandern geeignet sind. In dieser Zeit sind auch die meisten Berghütten geöffnet. Wassersport Die slowenischen Flüsse, Seen sowie der slowenische Teil der Adria ermöglichen die unterschiedlichsten Wasservergnügen - von traditionellen Bootsfahrten zum Entspannen bis zu harten Adrenalintouren über Wasserfälle und Stromschnellen. Zu den beliebtesten Zielen der eher abenteuerlich gesinnten Wassersportler gehört der Fluss Soèa mit seinen wilden Nebenflüssen. Hier können Mutige ihre Kräfte nicht nur bei Kajak- und Kanufahrten oder Rafting versuchen, sondern auch beim Canyoning durch enge Schluchten, über Wasserfälle und durch tiefe Wasserstellen, beim Hydrospeed mit schwimmenden Bobschlitten. Weitere Möglichkeiten zum Wassersport gibt es auf der Sava und Savinja, Kajak- und Kanufahrten sowie Rafting auch auf den Flüssen Krka, Kolpa sowie anderen Flüssen in Slowenien. Diese Abenteuer werden von erfahrenen Leitern von Sportagenturen angeboten, die auch Kajak- und Kanukurse anbieten sowie die notwendige Ausrüstung bereitstellen. In den ruhigeren Flussbereichen gibt es Famillienrafting, auf der Kolpa kann man sich auch für einen mehrtägigen Wasserausflug entscheiden. An der Küste sind die adriatypischen Tauch-, Segel- und Nautikkurse sowie Schwimmkurse im Angebot, dazu Gleitschirmfliegen, Wasserskifahren und Surfen. Verschiedene Agenturen haben einen Boots- und Wasserscooterverleih sowie einen Verleih von verschiedener Wassersportausrüstung. Tauchen ist in den Flüssen und Seen Sloweniens grundsätzlich erlaubt. Eine Ausnahme hiervon bilden die Fischbrutplätze im Bohinjer See, Schifffahrtstraßen und Hafengebiete. Die Tauchgenehmigung wird von der Polizei erteilt. Auch das Tauchen in Sloweniens Karsthöhlen ist erlaubt, dies jedoch nur unter professioneller Führung. |
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