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Aktiv in der Slowakei



Foto: Slowakische Zentrale für Tourismus
(pp) Neun Natur- und Nationalparks und 12.000 Kilometer bestens gepflegte und ausgeschilderte regionale und überregionale Wanderwege durch eine vom Menschen wenig belastete Mittel- und Hochgebirgsnatur - die Slowakei ist prädestiniert, sich im Laufe der nächsten Jahre zum Naturerlebnisland Nummer eins in Europa zu entwickeln. Straßen-, Wander- und Camping-Karten sowie die zugehörigen Reise- und Wanderführer sind meist außerhalb der Slowakei nicht erhältlich. Es gibt sie aber in ausgezeichneter Qualität beim PublikationsService Slowakei: buchundkarte-slowakei.com/slowakei/intro.htm

KLETTERN

Die Slowakei besteht größtenteils aus Gebirgen. Als beste Klettergegenden gelten:

Sulovske Skaly
Hunderte Türmchen und Massivwände mit erstklassigen Wegen von IV- bis X+ fühlen sich wie Beton an, sind aber natürlich gewachsener Stein. Besonders im Zentralteil, nördlich der Burg Sulov, wurden viele Wege mit neuen Sicherungsösen ausgestattet, die Abstände sind für ängstlichere Gemüter geeignet. Jahr für Jahr werden neue Kletterwege angelegt. Genauer Gebietszugang unter slowakei-online.info/touristik/berge/klettern.htm

Hradok
100 m hohe Felsmauer mit Rissen, Leisten und feinen Löchern. Die meisten Wege sind VIIer und VIIIer. Genauer Gebietszugang unter slowakei-online.info/touristik/berge/klettern.htm


Tomasovske Vyhlad
Kalkmauer zum athletischen Klettern im Slowakischen Paradies (bei Spi?ska Nova Ves) mit ca. 70 Wegen vom IV bis IX- in ausgeglichener Verteilung. Zur Absicherung findet man hier ausreichend Bohrhaken, Ringhaken und Normalhaken. Alle Routen sind angeschrieben.
Genauer Gebietszugang unter slowakei-online.info/touristik/berge/klettern.htm

RADFAHREN

Der Slowakische Radfahrclub mit 25 Filialen und ungefähr 2.000 Mitgliedern ist in der gesamten Slowakei tätig. Die Straßen sind meistens sehr gut unterhalten, das Land ist abwechslungsreich. Wenn Straßen ohne Vorwarnung zu Autobahnen werden, sollte man nicht in Panik geraten. In der Regel handelt es sich dann um mehrspurige Straßen, auf denen das Radfahren erlaubt ist. Derzeit sind in der Slowakei 5.400 km Radstrecken nach einem einheitlichen System für Bergfahrräder und für Straßenfahrräder markiert. Neun Radfahrkarten im Maßstab 1:100.000 decken die ganze Fläche der Slowakei ab. Die Streckenbeschreibungen mit dem Profil der Strecken sind auch in deutscher Sprache vorhanden. Die Karten kann man beim PublikationsService Slowakei: buchundkarte-slowakei.com/slowakei/intro.htm beziehen, in der Slowakei in jedem größeren Buchladen.

Routenvorschlag 1: Von der Hohen Tatra über Spisská Belá, Plavec entlang der polnischen Grenze bis nach Bardejov. Unterwegs erlebt man neben prächtiger Natur Siedlungen der Góralen, eines Volksstammes, der seit dem 15. Jahrhundert die Tatra besiedelt hat. Die im Ganzen erhaltene mittelalterliche Stadt Bardejov ist eine unbedingt sehenswerte Perle der Slowakei.

Routenvorschlag 2: Von Presov aus über Margecany, Gelnica im Tal des Flusses Hnilec bis Mnísek nad Hnilcom; dann den phantastischen Pass von Uhorká über Krasnohorka nach Ro?òava. Eine Route voller Naturgenuss und langen Rollstrecken.

Kontakt: Slovenský cykloklub, Pie?any, Tel.: 0042-33-7740548, E-Mail: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it : This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it

FLOSSFAHRT AUF DEM DUNAJEC

Die geschäftstüchtigen Góralen fahren seit 1885 Touristen auf Flößen durch die Felsenschlucht im Pieniny-Gebirge. Die Flöße bestehen heutzutage allerdings nicht mehr aus Baumstämmen, sondern aus schmalen, nebeneinander gebundenen Bootskörpern, auf denen Sitzbänke für 15 - 20 Personen befestigt sind. Am Ziel werden sie flott in Einzelteile zerlegt, auf einen Lastwagen verladen und an den Startort Cerveny Klastor zurücktransportiert. Etwa alle 90 Minuten startet eine neue Fahrt. Ehe man eine Karte kauft, sollte man die verschiedenen Kartenpreise vergleichen, die Unterschiede können je nach Floßauslastung sehr differieren. Die Ausblicke entlang der bis zu 80 m hohen Felswände lohnen manchen Spritzer und kalte Füße. Manchmal stehen kegelförmige Berge direkt vor einem und man glaubt fast dagegen zu fahren, bis dann der Fluß in einer plötzlichen Windung dem Hindernis ausweicht und sich neue Panoramen auftun. Der Rücktransport ist nicht inklusive, deshalb dürfen die Touristen entweder durch das kleine Pieniny-Gebirge oder am Fluß entlang zurückmarschieren bzw. von Lesnica aus mit dem Bus zurückfahren.

 
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