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| Wolfenbütteler Wasserwege |
Am alten Lauf der Oker geben Infotafeln Einblick in die Stadtgeschichte Foto: djd/Tourist-Information WolfenbüttelAm Brauergildenhaus am Holzmarkt in Wolfenbüttel floss einst ein vier Meter breiter Kanal entlang.(djd). Wasser war für die Entwicklung historischer Städte häufig von großer Bedeutung. Wie eng die Geschichte einer Stadt mit einem Fluss verknüpft sein kann, erleben die Gäste der Fachwerkstadt Wolfenbüttel, wenn sie dem Lauf der Oker durch die Stadt folgen. Die Quelle der Oker entspringt im Harz und mündet schon nach 105 Kilometern in die Aller. Ihren Namen verdankt die Stadt übrigens der Wasserburg Wolfenbüttel, die dort stand, wo heute das Residenzschloss bewundernde Blicke auf sich zieht. Weil viele der Wolfenbütteler Wasserwege heute nicht mehr vorhanden sind, erklärt ein beschilderter Rundgang Stadtwanderern die Bedeutung, die der Fluss einst hatte. Eine der informativen Tafeln steht zum Beispiel am Holzmarkt, wo das Wasser der Oker an der Stirnseite des um 1600 errichteten Brauergildenhauses einst als vier Meter breiter Kanal entlangfloss. An der langgestreckten Kommisse, die 1588 als Mühle erbaut wurde, fließt wie in alter Zeit Wasser. Im Westen und Osten des Gebäudes gab es zwei Grachten. So konnten hier Schiffe festmachen und Waren angeliefert werden. Schließlich war in der Kommisse zeitweise auch ein herzogliches Verkaufsmagazin für Lebensmittel untergebracht. Dem historischen Verlauf der Oker durch Wolfenbüttel können Besucher der Stadt mit der Broschüre Kulturroute »Wolfenbütteler Wasserwege« gut informiert folgen. Auf http://www.wolfenbuettel-tourismus.de, wo die Broschüre zum kostenlosen Download zur Verfügung steht, und unter Telefon 05331-86280 gibt es weitere Informationen zur Fachwerkstadt Wolfenbüttel. |
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