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| Ich bin dann mal in der Wachau |
Der faszinierende Jakobsweg zwischen Göttweig und Melk Foto: djd/Donau Niederösterreich TourismusEntlang des Jakobswegs in der Wachau gibt es viele beeindruckende Kirchenbauten.(djd). "Ich bin dann mal weg", unter diesem Titel veröffentlichte der deutsche Entertainer Hape Kerkeling einen Bestseller über seine Weg- und Sinnsuche auf dem Jakobsweg. Jetzt kann man das, was Kerkeling in Spanien erlebt hat, auch in Österreich nachvollziehen. Als besonders schön gilt der Pfad zum Meditieren und Genießen im Abschnitt zwischen den niederösterreichischen Städten Göttweig und Melk. Die Strecke ist nur 44 Kilometer lang. Sie kann in etwa zwölf Stunden oder zwei leichten Tagesmärschen bewältigt werden. Die beiden Stifte Göttweig und Melk kennzeichnen eindrucksvoll den Beginn und das Ende der Wachau und sind Ausgangs- und Zielpunkt der Pilgerwanderung am Jakobsweg. Österreichs "Montecassino" Stift Göttweig wird wegen seiner fantastischen Lage hoch auf dem Göttweiger Berg und dem herrlichen Ausblick auch das "österreichische Montecassino" genannt. Im Stiftspark faszinieren 125 Jahre alte Mammutbäume und andere Exoten. Auf dem gut markierten Weg gelangt man von hier aus über Unter- und Oberbergern in die mystischen Tiefen des Dunkelsteinerwaldes, vorbei an illyrisch-keltischen Hügelgräbern - den "Sieben Gräbern" - bis auf den Kreuzberg. Entlang des Jakobswegs geht es weiter zur Burgruine Aggstein. Die einst sprichwörtliche Raubritterburg beeindruckt heute mit einer stimmungsvollen Atmosphäre und einem atemberaubenden Panorama. Auch bei Schönbühel kann man den Blick über das Donautal schweifen lassen: Es geht noch einmal steil bergauf nach Hub, wo die Aussicht auf das prachtvolle Barockstift Melk für die Mühen des Weges entschädigt. Zur Belohnung einen guten Tropfen Eine weitere Möglichkeit, die zauberhafte Landschaft entlang der Donau zu Fuß kennenzulernen, ist ein gemütlicher Spaziergang durch die Weinberge. Bei einer Riedenwanderung kann man die schönsten Ausblicke auf das romantische Donautal genießen. Zur Rast entlang des Weges bieten sich die regionstypischen "Heurigen" an. Diese Buschenschanken sind durch Buschen aus Zweigen am Eingang gekennzeichnet. Unter http://www.donau.com gibt es weitere Informationen dazu sowie zum Jakobsweg. |
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